Schaumwein


Schaumweine werden in unterschiedlichen Weinanbaugebieten auf der ganzen Welt hergestellt. In Deutschland und Österreich ist Schaumwein vor allem als Sekt - oder auch als Winzersekt (Erzeugerabfüllung) bekannt. Sekt wird nach dem Flaschengärverfahren oder Tankgärverfahren hergestellt. Aus Frankreich stammen berühmte Qualitäts-Schaumweine, allen voran der Champagner aus dem gleichnamigen Anbaugebiet Champagne, oder auch der Crémant.  Italienischer Schaumwein ist kennt man auch in Deutschland als Prosecco.  Der Prosecco wird aus der gleichnamigen Rebsorte in der Weinbauregion Veneto gewonnen. Prosecco ist sowohl als Perlwein (Frizzante) als auch als Schaumwein (Spumante) erhältlich. Die Spanier nennen ihren Schaumwein Cava. Der Cava ist - wie der Champagner - ein Qualitätsschaumwein. Auch die Ukraine ist mit ihrem Krimsekt ein bekanntes Ursprungsland für Schaumwein. Nicht jeder Wein darf sich Schauwein nennen -bestimmte Anforderungen müssen dafür erfüllt sein: Auf dem Etikett muss stets das Herkunftsland genannt sein. Der Alkoholgehalt von Schaumwein muss mindestens 10 Vol.% betragen, wohingegen der Schwefeldioxidgehalt 235 mg pro Liter nicht überschreiten darf. Für das bekanntlich spritzige Vergnügen auf Feierlichkeiten jeglicher Art muss der Kohlensäure-Überdruck mindestens 3,5 Bar betragen.