Rebsorten
Zwischen 10.000 und 20.000 Rebsorten sind weltweit bekannt. Hiervon haben etwa 500 Sorten eine wirtschaftliche Bedeutung, sei es als Tafeltrauben,die als Obst gegessen werden oder als Trauben zur Herstellung von Getränken, wie etwa die weltweit konsumierten Weinsorten.
In Deutschland sind derzeit etwa 140 Rebsorten zur Weinherstellung zugelassen, wobei über 100 zur Herstellung von weißen Weinsorten und 35 zu roten Weinsorten dienen. Weitere 35 stehen im Versuchsanbau. Marktbedeutung besitzen allerdings nur etwa zwei Dutzend Rebsorten, allen voran Müller-Thurgau und Riesling. Auf diese zwei Weinsorten fallen rund 45 Prozent der deutschen Rebfläche.
Weltweit werden die verschiedensten Weinsorten und Rebsorten auf etwa 7,9 Millionen ha angebaut. Auf Europa entfallen davon fast fünf Millionen ha (50.000 km²). Während die deutsche Anbaufläche etwas mehr als 100 000 ha umfasst, entfallen auf beispielsweise Frankreich und Italien über 900 000 ha.
Es ist schwer, eine Rangliste der meistkultivierten Rebsorten zu erstellen. Momentan führen die beiden weißen Rebsorten Sultana mit 400 000 ha und Airén mit etwas mehr als 330 000 ha die Rebsorten-Rangliste an.